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„Wir feiern die entscheidende Zeitenwende der Menschheit“

Weihbischof Matthias Knig ruft am Neujahrsfest trotz vieler Bedrngnisse zu Mut und Hoffnung auf

Paderborn (pdp). Weihbischof Matthias Knig rief am Abend des Neujahrstages 2023 in einem Pontifikalamt im Paderborner Dom trotz vieler Bedrngnisse zu Mut und Hoffnung auf. Gott mache den Menschen in der Menschwerdung seines Sohnes ein „unberbietbares Heilsangebot“, sagte Weihbischof Knig in seiner Predigt. Dies nehme auch dem heute vielerorts bedrckenden Leid „die letzte Macht“. Es verleihe Christinnen und Christen „den Mut, nicht aufzugeben, wenn skulare Zeitenwenden ihr Leben beeintrchtigten und den Bestand der Welt bedrohten. Das hat ihnen die Kraft gegeben, gegen alle Hoffnung zu hoffen“, so Weihbischof Knig.

Weihbischof Matthias KnigArchivfoto: Besim Mazhiqi/Erzbistum Paderborn Den Begriff der „Zeitenwende“, den Bundeskanzler Olaf Scholz kurz nach Ausbruch des Ukraine-Krieges neu belebt hatte, charakterisierte Weihbischof Knig als die Erfahrung, wenn bekannte Werte und Ziele ihre Gltigkeit verlieren und dadurch Gefhle von Haltlosigkeit sowie elementare ngste entstehen – „nicht nur bei einzelnen, sondern in der Weltgemeinschaft“. Krieg, Krankheit oder auch die Klimakrise seien dafr aktuelle Auslser. ber eine Million Menschen, die „unsere Nachbarn werden und Hilfe brauchen“, seien nach Deutschland als Flchtlinge gekommen. Durch die Energie- und Wirtschaftskrise „spren wir die Zeitenwende so, dass sie uns berhrt, beeintrchtigt und wehtut“, stellte der Weihbischof fest.

Das entscheidend Neue in der Welt

Christinnen und Christen wrden glauben, „dass wir in diesen weihnachtlichen Tagen die entscheidende Zeitenwende der Menschheit feiern: Das Kommen des Sohnes Gottes in unsere Welt“, fokussierte Weihbischof Knig. Gott sende Jesus in diese Welt, er lasse ihn das Leben der Menschen teilen – mit allen Hhen und Tiefen: „Gott lsst zu, dass Jesus leiden muss und am Kreuz stirbt, um in der Auferstehung das entscheidend Neue in die Welt zu bringen: die berwindung von Leiden und Tod in Christi Auferstehung“, veranschaulichte Weihbischof Knig. 

Die Bedrngnisse des vergangenen Jahres wrden auch im neuen Jahr nicht pltzlich verschwinden, betonte der Weihbischof. „Aber als Christinnen und Christen knnen wir im Vertrauen auf Gottes Begleitung anderen Hoffnung machen, ihnen in ngsten Beistand schenken, Armut und Not sehen und handeln und fr den Frieden beten und wirken – und sei es nur dort, wo wir leben.“ Mit einer solchen Botschaft knne das neue Jahr getrost begonnen werden: „Auch die ‚Zeitenwende‘ von 2022 zu 2023 ist von Gott begleitet. Er verlsst uns nicht“, sagte Weihbischof Mattias Knig zum Abschluss seiner Predigt. 

 

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