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Weihnachtsgruß des Dechanten

von Dechant Norbert Johannes Walter
Friedbert Simon

Erst wenn das kleine und Unscheinbare in Blick genommen wird, wenn die Verrandeten von Betlehem damals, die Armen und Hilflosen der Flüchtlingslager, der Elendsquartiere und Ghettos der einen Welt heute gesehen werden, auch die manchmal nur abgeschobenen Jungen und Alten in unseren Heimen, Einsamkeit und Elend in unserer eigenen Nachbarschaft, wenn wir da hinschauen und wie die Hirten da den umstrahlenden Glanz des Herrn erkennen, dann wird Weihnachten wahr. Dann kommt die Lichtbotschaft an:

Erst wenn wir wie Paulus erkennen: ,,Gott hat das Törichte in der Welt erwählt, und das Schwache und das Niedrige und das Verachtete: das, was nichts ist (1Kor 1,27ff)!" Bei Gott dreht sich alles um das Unscheinbare, wofür ein hilfloses Kind in der Krippe ein Zeichen ist. Wo wir das nachahmen oder unterstützen, da ist Weihnachten! Nicht nur am 24./25. Dezember, und nicht nur in Betlehem!

,,Und plötzlich war bei dem Engel ein großes himmlisches Heer, das Gott lobte und sprach: Verherrlicht ist Gott in der Höhe und auf Erden ist Friede, bei den Menschen seiner Gnade."

Frohe Weihnachten- überall und möglichst jeden Tag! (All-Tag!)

Ihr Dechant

Norbert Johannes Walter