Aktuelles

Aktuelle Veranstaltungshinweise

Eine Welt Zentrum Herne

Di. 17.04.2018, 19.00 Uhr

Kamele in der Hauptstadt – Wie der Klimawandel Flucht und Migration beeinflusst

Vortrag mit Diskussion

VHS im Kulturzentrum, Willi-Pohlmann-Platz 1, 44623 Herne

 

Ob steigende Meerespegel oder zunehmende Wüstenbildung - den (menschengemachten) Klimawandel kann man nicht mehr wegreden. Die historischen Hauptverantwortlichen, die seit der Industrialisierung die zunehmende Degradierung von Lebensräumen förderten, verfügen meist über die Mittel, sich der Umweltveränderung anzupassen. In den Wüsten der USA wachsen daher beispielsweise Zitrusfrüchte. In deutschen Weinanbaugebieten experimentieren Winzer mit Traubensorten, deren Anbau in unseren Breitegraden vor einigen Jahren undenkbar gewesen wäre. Ganz anders sieht es beispielsweise in Westafrika aus: In einer Region, die von der zunehmenden Ausbreitung der Sahara immer stärker betroffen ist, werden aller Voraussicht nach Migrations- und Fluchtbewegungen erheblich zunehmen. Gepaart mit Faktoren wie etwa dem Bevölkerungsdruck wird der Klimawandel ökonomische Perspektivlosigkeit, Konflikte und Radikalisierungstendenzen weiter befeuern. Der Referent ist Fachpromotor Flucht, Migration und Entwicklung beim Eine Welt Netz NRW.

Eintritt frei

Eine Welt Zentrum Herne in Kooperation mit: VHS Herne

 

 

Mi.25.04.2018, 19.00- 21.00 Uhr

Eine Reise zu den spirituellen Kraftorten verschiedener Weltreligionen

Bebilderter Vortrag

VHs im Kulturzentrum, Willi-Pohlmann-Platz 1, 44623 Herne

 

Der Referent des Abends, Rainer Spallek, ist Sozialwissenschaftler, Journalist und Entspannungspädagoge. Mit seinem Vortrag in Bildern, Worten und Klängen lädt er zu einer Reise zu den spirituellen Kraftorten der unterschiedlichen Weltreligionen ein. Spallek kann dabei auf seinen persönlichen Erfahrungshorizont
zurückgreifen. Er selbst besuchte und lebte in Klöstern auf Zypern, in Thailand und Laos, in Moldawien und in der Ukraine, in Indien und Kambodscha - und in Deutschland. Dort traf er u.a. auf desillusionierte Investmentbanker, Stille suchende Schriftsteller, Pläne schmiedende Filmemacher und gesellschaftliche Aussteiger. Rainer Spallek erlebte auch den Dalai Lama und dessen möglichen Nachfolger, den Karmapa. Im reichsten Kloster Zyperns war einst Erzbischof Makarios zu Hause und im spartanischsten Kloster vor Ort erfuhr der Referent von der Geschichte eines großen "Geistheilers". Spallek lebte einige Zeit in einem syrischen Kloster, dessen Nonnen von der IS entführt und wieder freigekauft werden konnten. Als Laienmönch verbrachte er einige Zeit in einem buddhistischen Kloster in Thailand. Allein vier Jahreswechsel erlebte Spallek in Benediktinerinnenklöstern in Deutschland und sprach mit einem Theologen über das Phänomen Burnout bei Mönchen und Priestern. Er besuchte das berühmte Höhlenkloster Petscherska Lawra in Kiev, ein Zentrum des orthodoxen Christentums, und im ukrainischen Uman die Pilgerstätte der chassidischen Zaddikim. Die Reise endet schließlich an dem Marienwallfahrtsort Medjugorje bei Mostar in Bosnien, der im Jahr rd. eine Million Pilgerinnen und Pilger zählt.

Eintritt frei

In Kooperation mit: VHS Herne

 

 

 

Fr. 04.05.2018, 19.30 Uhr

 

Peter Akwabi & Boda Boda (Kenia)

Benga Blues aus der goldenen Zeit Ostafrikas

Reihe Klangkosmos Weltmusik

Evangelische Christuskirche, Hauptstraße 245, 44649 Herne

 

Benga ist einer der bedeutendsten populären Musikstile Kenias, der sich in den 1950er bis 1970er Jahren im ganzen Land – vom Westen in der Region rund um den Viktoriasee bis zu den mittleren und östlichen Gebirgsregionen des Landes – überzeugend durchsetzte.

Peter Akwabi gehört zu den Größen des Benga. Er komponiert und lehrt seit über fünf Jahrzehnten Musik. Er gehört zur alten Gitarrenschule Ostafrikas, die von der Rumba oder auch Soukous aus dem Kongo inspiriert wurde. Sein erstes Album veröffentlichte er bereits 1963 als Teenager. Peter Akwabi hat an der Kenyatta University promoviert und Darstellende Künste gelehrt. Er arbeitet als freischaffender Musikdozent und hat über 250 Lieder komponiert darunter auch Musik für zahlreiche TV-Sendungen. Das Trio Peter Akwabi & Boda Boda widmet sich vor allem der Neuinterpretation traditioneller Benga Musik. Der Begriff Boda Boda stammt von den Taxi-Fahrrädern oder Taxi-Mopeds, die in Kenia fahren. Das Wort kommt aus dem Englischen „Border“ (Grenze). Die beiden Musiker David 'Mobb' Otieno und Idd Aziz verleihen in diesem akustischen Trio-Projekt dem außerordentlichen Repertoireschatz und den Erfahrungen des Altmeisters Peter Akwabi neue Dynamik, indem sie geographische und künstlerische Grenzen mit neuer Kraft überschreiten.

Eintritt frei – Spende erbeten

Veranstalter: Eine Welt Zentrum Herne

Mit freundlicher Unterstützung der Ev. Stadtkirchenarbeit Wanne-Eickel, dem Kulturbüro der Stadt Herne und alba Kultur Köln

 

 

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Markus Heißler

Eine-Welt-Promotor, Region Mittleres Ruhrgebiet
Leiter der WERKSTATT EINE WELT
Sprecher "Netzwerk Faire Metropole Ruhr"
Eine Welt Zentrum Herne
Overwegstr. 31, 44625 Herne
Tel./Fax.:02323/99497-15/11
E-Mail: mheissler@kk-ekvw.de 
E-Mail: m.heissler@faire-metropole.ruhr

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web: www.faire-metropole-ruhr.de